ABGESCHLOSSENE PROJEKTE

BIM-basierter Bauantrag

Um Bauprojekte bei Genehmigungsverfahren (wie z.B. den Bauantrag) zu erleichtern, müssen digitale BIM-Modelle und bundeseinheitliche offene Datenstandards bei bauordnungsrechtlichen Verwaltungsverfahren verwendet werden. Um dies zu erreichen, sollen zukünftig bei solchen Genehmigungsverfahren Informationen digital und verlustfrei zwischen den am Bauprojekt beteiligten Akteuren (wie z.B. dem Planer, der Genehmigungsstelle und dem Antragssteller) modellbasiert ausgetauscht werden können. Damit verbunden ist auch die Möglichkeit der Teilautomatisierung bauordnungsrechtlicher Prüfungen sowie eine verbesserte Kommunikation und Nachvollziehbarkeit von Entscheidungen.
Im Rahmen des von der Forschungsinitiative ZukunftBAU des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) geförderten Forschungsprojekts „BIM-Basierter Bauantrag“ geht die planen-bauen 4.0 GmbH als Projektleiter dieses ehrgeizige Ziel gemeinsam mit dem Lehrstuhl für Informatik im Bauwesen der Ruhr-Universität-Bochum und den Koordinierungsstellen GDI des Hamburger Landesbetriebs Geoinformation und Vermessung als Projektpartner an. Fachliche Unterstützung erhalten sie dabei von sechs Verbänden bzw. Kammern.

Projektwebsite: bimbauantrag.de

BIM4INFRA2020

Das digitale Planen und Bauen soll in Deutschland bis 2020 zum Standard bei Infrastrukturprojekten des Bundes werden. Das zentrale Element ist hierbei der Einsatz von Building Information Modeling (BIM): Auf Basis digitaler Bauwerksmodelle können alle für den Lebenszyklus eines Bauwerks, von der Planung, Bau bis hin in den Betrieb, benötigten Daten erfasst und zwischen den Beteiligten ausgetauscht und weiterbearbeitet werden.

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Projektwebsite: bim4infra.de/

Handreichungen: bim4infra.de/handreichungen/

BIM4Rail

Der Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) hat am 15. Dezember 2015 den Stufenplan Digitales Planen und Bauen zur schrittweisen Einführung von Building Information Modelling (BIM) im Zuständigkeitsbereich des BMVI vorgestellt. Danach soll BIM nach einer „Vorbereitungsphase“ (2015 – 2017) und einer „Erweiterten Pilotphase“ (2017 – 2020) ab 2020 bei allen neu zu planenden Projekten Anwendung finden.

Das Forschungsprojekt ist Teil der „Erweiterten Pilotphase“ des Stufenplans und dient der Beforschung von 13 BIM-Pilotprojekten der DB AG. Diese BIM-Pilotprojekte haben das Ziel, den zukünftigen Anwendungsbereich von BIM bei der DB AG genauer zu bestimmen. Aufgabe ist es, die Abwicklung dieser BIM-Pilotprojekte zu begleiten, die daraus gewonnenen Erkenntnisse auszuwerten, den Wissenstransfer sicherzustellen und Handlungsempfehlungen für zukünftige BIM-Projekte bei der Bahn abzuleiten.

Projekt-Ergebnisse: bim4infra.de/downloads/ 

Innovationsforen Bauen 4.0

Zur präziseren digitalen Beschreibung von Brückenbauwerken und zum standardisierten Austausch dieser Modelldaten wird das offene und herstellerneutrale Datenaustauschformat IFC aktuell international weiterentwickelt. Im nationalen IFC-Bridge-Projekt werden deutsche Interessen für diese Weiterentwicklung erarbeitet und durch Experten aus dem Projektteam in die internationale Standardisierungsarbeit eingebracht. Es gilt gemeinsam mit allen Interessengruppen der deutschen Bauwirtschaft deutsche Besonderheiten aus allen Phasen des Lebenszyklus von Brückenbauwerken zu spezifizieren und in dem Datenaustauschformat IFC-Bridge abzubilden. Die neue Formatspezifikation wird anhand von ausgewählten Brückentypen und Anwendungsfällen an prototypischen Implementierungen validiert.

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Projektwebsite: IFC-Infra – IFCINFRA

IFC-BRIDGE

Zur präziseren digitalen Beschreibung von Brückenbauwerken und zum standardisierten Austausch dieser Modelldaten wird das offene und herstellerneutrale Datenaustauschformat IFC aktuell international weiterentwickelt. Im nationalen IFC-Bridge-Projekt werden deutsche Interessen für diese Weiterentwicklung erarbeitet und durch Experten aus dem Projektteam in die internationale Standardisierungsarbeit eingebracht. Es gilt gemeinsam mit allen Interessengruppen der deutschen Bauwirtschaft deutsche Besonderheiten aus allen Phasen des Lebenszyklus von Brückenbauwerken zu spezifizieren und in dem Datenaustauschformat IFC-Bridge abzubilden. Die neue Formatspezifikation wird anhand von ausgewählten Brückentypen und Anwendungsfällen an prototypischen Implementierungen validiert.

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DIN SPEC 91391

Im BIM Umfeld gewinnt die gemeinsame Datenumgebung (CDE: Common Data Environment) immer mehr an Bedeutung und gilt als Schlüssel für höhere Produktivität bei planen, bauen und betreiben. Dies wurde auch im Stufenplan „Digitales Planen und Bauen” des Bundesministeriums für Verkehr und Infrastruktur gefordert. Der Funktionsumfang einer CDE ist jedoch noch nicht klar definiert und kann im Alltag zu Missverständnissen führen. Deshalb haben sich unter der Federführung von Aconex die Firmen Allplan, Fact, eTASK und think project! sowie der planen-bauen 4.0 und dem niederländischem Forschungsinstitut TNO Research zusammengeschlossen dieses in der DIN SPEC 91391 „CDE (Common Data Environment)“ zu definieren.

Inhaltlich wird das Leistungsspektrum einer CDE beschrieben, d. h. Mindestfunktionen, optionale Funktionen sowie Schnittstellen zwischen multiplen CDE-Umgebungen. Die Koordination mit anderen Standardisierungsinitiativen, wie VDI, ISO 19650, usw. erfolgt über das DIN.

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DIN SPEC 91391-1:2019-04
Teil 1: Module und Funktionen einer Gemeinsamen Datenumgebung; mit digitalem Anhang

DIN SPEC 91391-2:2019-04
Teil 2: Offener Datenaustausch mit Gemeinsamen Datenumgebungen

DIN SPEC 91391