LAUFENDE PROJEKTE

Beratungsleistungen

BIM Deutschland – Zentrum für die Digitalisierung des Bauwesens

BIM Deutschland ist das nationale Zentrum für die Digitalisierung des Bauwesens, welches gemeinsam von dem vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) und dem Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) betrieben wird. Ziel ist es ein einheitliches und abgestimmtes Vorgehen im Infrastruktur- und Hochbau zu schaffen. Dafür führt BIM Deutschland die Aktivitäten, Erkenntnisse und Erfahrungen zum Einsatz von BIM auf nationaler und internationaler Ebene zusammen und arbeitet mit Experten aus allen Bereichen des Bauwesens zusammen.

Die Produkte, offenen Standards, Konzepte, Werkzeuge und Wissen werden dabei ständig weiterentwickelt und sowohl dem öffentlichen Bau als auch der gesamten Wertschöpfungskette Bau zur Verfügung gestellt. Durch Beratungen, Veranstaltungen, Fort- und Ausbildungskonzepte sowie das BIM-Portal wird die gewonnene Expertise bundesweit vermittelt.

Projektwebsite: bimdeutschland.de

Begleitforschung zu den BIM-Pilotprojekten des BMUB

Im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) wird die BIM-Methode in Form von weiteren BIM-Pilot-Projekten bei mehreren Baumaßnahmen von dem Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) und dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) angewendet. Zu diesen Bauprojekten gehören sowohl die „Deutsche Botschaft Wien, Neubau von Kanzleien und Residenz“ als auch das „Bundesamt für Strahlenschutz, Neubau Ersatzgebäude K 12“.

Diese Vorhaben sowie die beteiligten Akteure der beiden Baumaßnahmen werden in der Anwendung der BIM-Methode von dem planen-bauen 4.0 Team und deren Projektpartnern wissenschaftlich begleitet, beraten und unterstützt. Dafür werden die vom BBR erstellten BIM-relevanten Projekt- und Vertragsgrundlagen (wie z.B. AIA, BAP) analysiert, um diese anschließend bewerten und darauf basierend Erweiterungspotentiale aufzeigen zu können. Der Fortschritt der BIM-Leistung wird regelmäßig dokumentiert und die Ergebnisse abschließend bewertet, wodurch eine Handlungsempfehlung für das BBR gegeben werden kann.

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Kommunikation

Mittelstand 4.0 – Kompetenzzentrum Planen und Bauen

Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Planen und Bauen ist Teil der Förderinitiative Mittelstand 4.0, die im Rahmen des Förderschwerpunkts Mittelstand-Digital – Strategien zur digitalen Transformation der Unternehmensprozesse vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird.

Mittelstand-Digital informiert kleine und mittlere Unternehmen über die Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung. Regionale Kompetenzzentren helfen vor Ort dem kleinen Einzelhändler genauso wie dem größeren Produktionsbetrieb mit Expertenwissen, Demonstrationszentren, Netzwerken zum Erfahrungsaustausch und praktischen Beispielen. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie ermöglicht die kostenlose Nutzung aller Angebote von Mittelstand-Digital.

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Projektwebsite: www.kompetenzzentrum-planen-und-bauen.digital 

Forschungsprojekte

BIMSWARM

Software reference architecture for OpenBIM Services

Bei jedem Bauprojekt müssen regelmäßig verschiedene Firmen und Partner mit sehr unterschiedlichen Digitalisierungsquoten für einen begrenzten Zeitraum zusammenarbeiten. Daher sind bei der Bauplanung und Bauausführung Medienbrüche, manuelle Nacharbeiten, inkonsistente Planungsdaten und veraltete Planungsstände oftmals kaum zu vermeiden. Für die Digitalisierung im Bauwesen ist deshalb eine modulare Plug&Play-Fähigkeit von Softwareanwendungen, Services und inhaltlichen Daten auf Basis offener Standards erforderlich.

Die BIMSWARM-Plattform setzt genau hier an und wird durch zertifizierte Fach-Anwendungen, Dienste und Datenbanken eine flexible Zusammenarbeit der am Baugeschehen Beteiligten gewährleisten. Davon profitieren insbesondere kleine und mittlere Unternehmen der Branche, da die sonst aufwändige Recherche zu Produkten und die Zusammenstellung kompatibler IT-Lösung erleichtert wird.

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Projektwebsite: www.bimswarm.de

DigitalTWIN

Im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie schafft das Konsortium Digital Tools and Workflow Integration for Building Lifecycle (DigitalTWIN) wichtige Voraussetzungen für die Digitalisierung und Vernetzung im gesamten Lebenszyklus des Gebäudes. Dies wird erreicht in dem den Projektpartnern eine durchgängige digitale Plattform zur Verfügung gestellt wird, die ihnen erlaubt Objekt- und Prozessdaten (BIM/Projektmanagement) zu synchronisieren und auszutauschen. Dabei baut die Plattform auf bewährten, bestehenden, möglichst offenen herstellerneutralen Formaten auf.

Des Weiteren werden Methoden und Werkzeuge zur technischen Unterstützung bei Fertigung und Montage auf der papierlosen Baustelle entwickelt. Dabei liegt das Hauptaugenmerk auf VR- und/oder AR-Anwendungen: brillen-basierte AR-Systeme werden eingesetzt, die es dem Nutzer erlauben, zusätzliche Informationen (wie z.B. Planungsmodelle, Fertigungsanweisungen) in Überlagerung mit der realen Welt einzublenden.

Projektwebsite: d-twin.eu

BIM-basierter Bauantrag

Um Bauprojekte bei Genehmigungsverfahren (wie z.B. den Bauantrag) zu erleichtern, müssen digitale BIM-Modelle und bundeseinheitliche offene Datenstandards bei bauordnungsrechtlichen Verwaltungsverfahren verwendet werden. Um dies zu erreichen, sollen zukünftig bei solchen Genehmigungsverfahren Informationen digital und verlustfrei zwischen den am Bauprojekt beteiligten Akteuren (wie z.B. dem Planer, der Genehmigungsstelle und dem Antragssteller) modellbasiert ausgetauscht werden können. Damit verbunden ist auch die Möglichkeit der Teilautomatisierung bauordnungsrechtlicher Prüfungen sowie eine verbesserte Kommunikation und Nachvollziehbarkeit von Entscheidungen.

Im Rahmen des von der Forschungsinitiative ZukunftBAU des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) geförderten Forschungsprojekts „BIM-Basierter Bauantrag“ geht die planen-bauen 4.0 GmbH als Projektleiter dieses ehrgeizige Ziel gemeinsam mit dem Lehrstuhl für Informatik im Bauwesen der Ruhr-Universität-Bochum und den Koordinierungsstellen GDI des Hamburger Landesbetriebs Geoinformation und Vermessung als Projektpartner an. Fachliche Unterstützung erhalten sie dabei von sechs Verbänden bzw. Kammern.

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Projektwebsite: bimbauantrag.de

BIM-SPEED

Um die Energieeffizienzziele der EU zu erreichen, müssen in der Baubranche wirksame Initiativen ergriffen werden, insbesondere im Bereich der Digitalisierung. Das Projekt BIM-SPEED setzt genau dort an. Das Projekt zielt auf die Entwicklung einer integrierten Softwarelösung ab, die eine Marktakzeptanz der BIM-Technologie im Bereich der Renovierung bestehender Wohngebäude ermöglicht und durch dessen Anwendung die Energieeffizienz von Wohngebäuden verbessert.

Die Implementierung von BIM soll energieeffiziente Renovierungs- und Sanierungsprozesse im Geschosswohnungsbau in der gesamten EU in kürzerer Zeit mit geringeren Kosten, höherer Qualität und höherer Leistung ermöglichen. Während bei Neubauprojekten eine schnelle Einführung von BIM-Technologie zu verzeichnen ist, hinkt der Einsatz bei Renovierungsprojekten (Altbauten) aufgrund unterschiedlicher Ursachen weit hinterher. Deswegen konzentriert sich BIM-SPEED ebenfalls auf die Beseitigung technischer und organisatorischer Hindernisse für die Integration von BIM-Technologie in den Renovierungsprozess von bereits bestehenden Bauobjekten.

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Projektwebsite: www.bim-speed.eu

BIMcontracts

Mit den im BIMcontracts-Projekt angestrebten Lösungen sollen Zahlungsprozesse mit Hilfe einer durchgängigen IT-Infrastruktur und integrierten mobilen Anwendungen unterstützt werden. Konkret ist vorgesehen, dass sich die Akteure eines Bauprojektes (wie z.B. Ingenieure, Baufirmen, Handwerker, Gutachter, Rechtsanwälte) registrieren und eine Kennung zur Bearbeitung und Quittierung all ihrer Aufgaben benutzen. Die Leistungserbringung wird direkt auf der Baustelle über mobile Geräte bestätigt und es wird sofort eine Benachrichtigung für die Bauabnahme generiert. Daraufhin können die Leistungen von dem entsprechenden Prüfer bewertet und der Auftrag als erledigt oder mit Mängeln gekennzeichnet werden.

Die Tätigkeiten aller registrierten Akteure werden somit Teil der Blockchain-Transaktionskette, um die Gültigkeit und Nachvollziehbarkeit sicherzustellen. So ist der Projektfortschritt kontinuierlich und transparent für alle Beteiligten ersichtlich und es können fällige Rechnungen im Prozess bei Freigabe automatisch zur Zahlung angewiesen werden. Die Ergebnisse aus dem Verbundvorhaben sollen ab 2022 als Basisversion in Form einer öffentlichen „Bundes-BIMcontracts“-Lösung dem Markt frei zugänglich gemacht werden.

Projektwebsite: bimcontracts.com

Standardisierung

BIMSTRUCT

Im Rahmen des BIMSTRUCT-Projektes soll die digitale Zusammenarbeit im Infrastrukturbau gefördert werden, indem Datenbanken mit Klassifikationen und Merkmalen aufgebaut und Online- und Offline Schnittstellen entwickelt werden. Diese strukturierten Daten werden dabei sowohl von öffentlichen Auftraggebern als auch privaten Auftragnehmern im Rahmen von BIM-Projekten genutzt.

Der Fokus des Projektes liegt dabei auf Bauwerken des Schienen-, Straßen- und Wasserstraßenbaus. Dabei ist es vorgesehen, die Projektergebnisse für die Nutzung in der angekündigten BIM-Cloud zur Verfügung zu stellen und in den nationalen und internationalen Standardisierungsprozess einfließen zu lassen. Dadurch soll sichergestellt werden, dass die BIM-Methode ab 2020 für alle zu planenden Infrastrukturprojekte zielführend verwendet werden kann.

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Projektwebsite: bimstruct.de 

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