Mit dem KRITIS-Dachgesetz sollen Betreiber kritischer Anlagen sowie zuständige Behörden und Organisationen besser auf mögliche Krisen und Störungen vorbereitet werden. Naturkatastrophen, menschliches oder technisches Versagen und gezielte Angriffe zeigen, wie wichtig die Widerstandsfähigkeit zentraler Versorgungsstrukturen ist. Auch zunehmende Extremwetterereignisse stellen Gebäude, technische Anlagen und Infrastrukturen vor neue Herausforderungen.
Noch steht die konkretisierende KRITIS-Verordnung aus. Sie wird näher bestimmen, welche Anlagen und Einrichtungen als kritische Anlagen unter die gesetzlichen Vorgaben fallen. Schätzungen gehen von mehr als 30.000 betroffenen Unternehmen und Organisationen aus.
Während mit der Umsetzung von NIS-2 die Cybersicherheit weiter gestärkt wird, nimmt das KRITIS-Dachgesetz insbesondere die physische Resilienz in den Blick. Damit rücken auch Gebäude, technische Anlagen und Infrastrukturen sowie deren Schutz und Funktionsfähigkeit stärker in den Fokus.
Was bedeuten die wachsenden Risiken und die neuen rechtlichen Anforderungen für das digitale Planen, Bauen und Betreiben? Welche Anforderungen ergeben sich für Verantwortliche und Beteiligte, und welchen Beitrag können digitale Prozesse und verlässliche Informationsstrukturen zur Resilienz leisten?
Diesen Fragen widmet sich die aktuelle Sonderausgabe des BIM-MAGAZINs zum Thema Kritische Infrastrukturen. Expertinnen und Experten aus Recht und Wissenschaft, Politik und Verbänden sowie Wirtschaft und IT ordnen in Interviews und Fachbeiträgen die neuen Rahmenbedingungen ein und beleuchten die damit verbundenen Herausforderungen aus unterschiedlichen Perspektiven.
Mehr zu den neuen Anforderungen und ihren Auswirkungen auf Planen, Bauen und Betreiben lesen Sie in der aktuellen Sonderausgabe des BIM-MAGAZINs „Kritische Infrastrukturen“:
