BAUAUSFÜHRUNGEN

Die BIM-Methode wird in Deutschland bisher nur als Insellösung angewendet. Laufende Standardisierungsbestrebungen konzentrieren sich derzeit vor allem auf die Phase der Planung und  die Gestaltung von Datenformaten. Davon unabhängig stellt sich die Frage welche Daten mit welchem Dateninhalt und welchem Detaillierungsgrad in welcher Qualität aus den aus der Planung kommenden Datenmodellen den Bauausführenden gewerkespezifisch zur Verfügung gestellt werden müssen, um darauf aufbauend die Prozesse der Bauausführung effektiver durchführen zu können.

Entsprechende Anforderungen an die aus der Planung kommenden Gebäudedatenmodelle hinsichtlich der Informationstiefe und –breite sind zu klären. Ist-Prozesse der Bauausführung sind diesbezüglich zu überprüfen, möglichst zu standardisieren und zu untersuchen, welche Daten im jeweiligen Prozess benötigt werden.

Andererseits stellt sich die Frage, wie die Digitalisierung Bauprozesse und –abläufe verändern wird, wie Interoperabilität aller Beteiligten verbessert oder auch eine bessere Interaktion bislang getrennt betrachteter Kompetenzen von Planern und Bauschaffenden ermöglicht wird.

Ziele von planen-bauen 4.0

Zu den Aufgaben im Bereich der Bauausführung gehört die Weiterentwicklung von technischen Datenstandards, die im Sinne eines „Open BIM“ Interoperabilität aller Baubeteiligten ermöglicht. Musteranforderungen bzgl. des Informationsbedarfs snd zu entwickeln. Diese sind auf zukünftig Veränderungen in den  Dokumentationsanforderungen bzgl. der verbauten Baustoffe gemäß der Bauproduktenverordnung abzustimmen.

Ansprechpartner bei planen-bauen 4.0
DIPL.-ING. HELMUT BRAMANN

DIPL.-ING. HELMUT BRAMANN

helmut.bramann@planen-bauen.de