Konstituierende Sitzung des Arbeitskreises Weiterbildung der planen-bauen 4.0 GmbH.

BERLIN – Das Thema Digitalisierung in der deutschen Bau- und Immobilienwirtschaft nimmt Fahrt auf. Um damit einhergehende Aufgaben ausführen zu können, bedarf es eines grundlegenden Verständnisses, methodischer Kompetenzen sowie zusätzlicher Qualifikationen.

BIM – der Bedarf an qualifizierten Schulungsangeboten ist groß.

Der Anbietermarkt ist allerdings derzeit relativ unübersichtlich, häufig an proprietären Systemangeboten orientiert, angebotene Qualität und Qualifizierungsniveaus sind schlecht einzuschätzen.

Vor dem Hintergrund trafen sich auf Einladung der planen-bauen 4.0 am 13. Januar 2017 Experten von Kammern, Verbänden, Hochschulen und relevanten Bildungsträgern, um ein strukturiertes Vorgehen im Weiterbildungsbereich Digitalisierung Planen, Bauen und Betreiben abzustimmen. Ausgehend von den derzeit bei VDI, buildingSMART und planen-bauen 4.0 entwickelten Schulungskonzepten wurde unter anderem die Einrichtung eines gemeinsam getragenen Anerkennungsverfahrens für qualifizierte Schulungsanbieter und Prüfabschlüsse besprochen.

Arbeitskreis Weiterbildung

Ein entsprechendes Konzept wurde bereits in der Gesellschafterversammlung der planen-bauen 4.0 am 15. November 2016 vorgestellt und befürwortet. Ziel ist, dass Schulungsanbieter auf dieser Basis bereits im 2. Quartal 2017 Einsteigerkurse durchführen können. Hierfür wird eine eigens eingerichtete Projektgruppe kurzfristig Anforderungen an Schulungsanbieter (Prüfstätten) erarbeiten. planen-bauen 4.0 und buildingSMART streben an, das Anerkennungsverfahren in Deutschland gemeinsam zu etablieren.

Gemeinsames Ziel ist, auf Basis der breiten Wirtschaftsunterstützung im Rahmen der Gesellschafterstruktur von planen-bauen 4.0 und der internationalen Vernetzung von buildingSMART eine im nationalen Markt auf breiter Basis anerkannte, international abgestimmte Qualifizierungsstruktur zu schaffen.

Erfahrungsaustausch und konstruktiver Input, durch: